Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 15. Juli 2026
§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen der M&M Sports (Inhaber: Markus Mönius, Görlitzerstraße 25, 91315 Höchstadt a. d. Aisch — nachfolgend „Anbieter“) und ihren Kunden über die unter https://www.m-und-m-sports.de betriebene Bestellplattform.
- Vertragspartner des Anbieters sind eingetragene Vereine (insbesondere Sportvereine), Unternehmer im Sinne des § 14 BGB und juristische Personen des öffentlichen Rechts. Bestellt ein Vereinsmitglied auf eigene Rechnung (Ziffer 3), kann Vertragspartner auch ein Verbraucher im Sinne des § 13 BGB sein. Mit der Registrierung eines Vereins-Zugangs versichert der Kunde, dass er die Plattform in Ausübung seiner Tätigkeit für einen Verein bzw. im Rahmen seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit nutzt.
- Die Plattform kennt drei Bestellwege. Bei der Vereinsbestellung stellt der Verein seine Bestellung selbst zusammen. Bei der Sammelbestellung der Mitglieder tragen Mitglieder ihre Artikel über einen Mitgliederlink in eine Vereinsbestellung ein, die der Verein absendet. In beiden Fällen ist ausschließlich der Verein Vertragspartner. Bei der Einzelbestellung der Mitglieder über einen Direktlink bestellt das Mitglied dagegen auf eigene Rechnung; Vertragspartner ist dann das Mitglied. Ist dieses Verbraucher, gelten ergänzend die zwingenden verbraucherschützenden Vorschriften, insbesondere das Widerrufsrecht nach § 5.
- Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden finden keine Anwendung, auch wenn ihnen der Anbieter im Einzelfall nicht ausdrücklich widerspricht.
- Diese AGB gelten in der bei Vertragsschluss aktuellen Fassung. Spätere Änderungen werden dem Kunden in geeigneter Weise mitgeteilt.
§ 2 Vertragsschluss
- Die Darstellung von Produkten auf der Bestellplattform stellt kein rechtsverbindliches Angebot des Anbieters dar, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden (invitatio ad offerendum).
- Mit Absenden einer Bestellung über die Plattform — gleich über welchen der drei Bestellwege nach § 1 Ziffer 3 — gibt der Kunde ein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Kaufvertrags ab (§ 145 BGB). Vor dem Absenden hat der Kunde die Möglichkeit, alle eingegebenen Daten zu prüfen und zu korrigieren.
- Der Eingang der Bestellung wird dem Kunden unverzüglich automatisiert per E-Mail bestätigt. Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Annahme des Angebots dar.
- Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Anbieter das Angebot durch eine ausdrückliche Auftragsbestätigung in Textform (§ 126b BGB), spätestens jedoch durch die Versendung der Ware annimmt. Die Annahmefrist beträgt 14 Tage ab Zugang der Bestellung.
- Die Vertragssprache ist Deutsch.
§ 3 Preise, Steuern
- Sämtliche auf der Plattform und in Auftragsbestätigungen ausgewiesene Preise verstehen sich, sofern nicht anders gekennzeichnet, in Euro inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer (Bruttopreise).
- Vereinsspezifische Preise werden zwischen Anbieter und Verein individuell vereinbart und im Vereins-Katalog der Plattform hinterlegt. Maßgeblich ist der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses in der Auftragsbestätigung ausgewiesene Preis.
- Versandkosten, Druckaufschläge und sonstige Veredelungskosten werden gesondert ausgewiesen. Einzelheiten zu Versandkosten finden sich unter Versand & Zahlung.
§ 4 Zahlungsbedingungen
- Die Zahlung erfolgt grundsätzlich per Vorkasse (Vorauszahlung) per Banküberweisung, soweit nicht nach Ziffer 4 etwas anderes vereinbart ist. Barzahlung und Kreditkartenzahlung sind nicht möglich. Der weitere Ablauf richtet sich nach dem gewählten Bestellweg (Ziffern 2 und 3).
- Vereinsbestellungen und Sammelbestellungen der Mitglieder: Nach Bestätigung der Bestellung durch den Anbieter erhält der Kunde den zu zahlenden Gesamtbetrag inklusive Versandkosten nebst Zahlungshinweis. Die Zahlung erfolgt auf das in der Auftragsbestätigung angegebene Konto. Die Freigabe zur Produktion bzw. Lieferung sowie die Zustellung der Rechnung erfolgen erst nach vollständigem Zahlungseingang.
- Einzelbestellungen der Mitglieder: Nach Bestätigung der Bestellung stellt der Anbieter dem Besteller eine Rechnung über den zu zahlenden Gesamtbetrag inklusive Versandkosten zu. Die Zahlung erfolgt auf das in der Rechnung angegebene Konto unter Angabe der dort aufgeführten Kunden- und Rechnungsnummer. Die Freigabe zur Produktion bzw. Lieferung erfolgt erst nach vollständigem Zahlungseingang.
- Bestandskunden — Zahlung bei Auslieferung: Mit Kunden, die bereits mehrfach beim Anbieter bestellt haben, kann der Anbieter im Einzelfall vereinbaren, dass die Zahlung erst bei Auslieferung der Ware fällig wird. Eine solche Vereinbarung bedarf der ausdrücklichen Bestätigung durch den Anbieter und gilt nur für die jeweils bestätigte Bestellung. Ein Anspruch auf diese Zahlungsweise besteht nicht.
- Geht die Zahlung nicht innerhalb von 14 Tagen ein, ist der Anbieter berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten und die Bestellung zu stornieren. Die Frist beginnt in den Fällen der Ziffer 2 mit der Bestätigung der Bestellung, in den Fällen der Ziffer 3 mit Zugang der Rechnung.
- Aufrechnungs- und Zurückbehaltungsrechte stehen dem Kunden nur zu, soweit seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt, unbestritten oder vom Anbieter anerkannt sind.
§ 5 Widerrufsrecht für Verbraucher
- Verbrauchern im Sinne des § 13 BGB steht bei Fernabsatzverträgen ein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung nebst Muster-Widerrufsformular findet sich unter Widerrufsrecht.
- Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB). Darunter fallen insbesondere die in § 8 geregelten Sonderanfertigungen — etwa Textilien mit Vereinswappen, Namen oder Rückennummern.
- Für Vereine, Unternehmer und juristische Personen des öffentlichen Rechts besteht kein Widerrufsrecht.
§ 6 Lieferung, Versand, Gefahrübergang
- Kleinsendungen versendet der Anbieter als Brief oder Umschlag über die Deutsche Post, Pakete über den Versandpartner DPD. Bei Großaufträgen kann nach Absprache eine Kurier-Lieferung vereinbart werden.
- Versandkosten werden gestaffelt nach Auftragsvolumen berechnet und in der Auftragsbestätigung ausgewiesen. Einzelheiten unter Versand & Zahlung.
- Die Lieferzeit beträgt in der Regel 1 bis 3 Wochen nach Zahlungseingang innerhalb Deutschlands. Bei Artikeln der Marke adidas kann die Lieferzeit bis zu 6 Wochen betragen. Bei Sonderanfertigungen (Druck, Stick, Flock) kann sich die Lieferzeit um die jeweilige Produktionszeit verlängern. Genannte Lieferfristen sind unverbindlich, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart wurden.
- Der Anbieter ist zu Teillieferungen berechtigt, sofern dies dem Kunden zumutbar ist.
- Die Kosten der Rücksendung von Mustern und zur Ansicht überlassenen Schuhen trägt der Kunde. Das gesetzliche Widerrufsrecht der Verbraucher nach § 5 bleibt hiervon unberührt; auch dort trägt der Verbraucher die unmittelbaren Kosten der Rücksendung, den Kaufpreis erstattet der Anbieter.
- Die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware geht mit Übergabe an das Transportunternehmen, spätestens jedoch mit Verlassen des Lagers, auf den Kunden über (§ 447 BGB).
- Höhere Gewalt, Streiks, behördliche Anordnungen, Lieferengpässe bei Vorlieferanten sowie sonstige vom Anbieter nicht zu vertretende Umstände verlängern die Lieferfrist um die Dauer der Behinderung. Bei einer Behinderung von mehr als zwei Monaten sind beide Parteien zum Rücktritt vom Vertrag berechtigt; weitergehende Ansprüche bestehen nicht.
§ 7 Eigentumsvorbehalt
- Die gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus der Geschäftsbeziehung Eigentum des Anbieters (verlängerter Eigentumsvorbehalt).
- Der Kunde ist verpflichtet, die Vorbehaltsware pfleglich zu behandeln und für die Dauer des Eigentumsvorbehalts gegen die üblichen Risiken (Diebstahl, Feuer, Wasser) zu versichern.
- Bei Pfändung oder sonstigen Eingriffen Dritter in die Vorbehaltsware hat der Kunde den Anbieter unverzüglich schriftlich zu unterrichten.
§ 8 Sonderanfertigungen, Druck und Veredelung
- Aufträge, die individuelle Druck-, Stick-, Flock- oder andere Veredelungsleistungen umfassen (siehe Druck & Veredelung), gelten als Sonderanfertigungen nach Maßgabe der Kundenvorgaben.
- Der Kunde ist verpflichtet, die für die Veredelung erforderlichen Druckdaten, Logos und Texte rechtzeitig in einer für den Anbieter verarbeitbaren Form zu liefern. Der Kunde sichert zu, dass er an den überlassenen Druckdaten und Motiven die erforderlichen Nutzungs- und Verwertungsrechte besitzt und dass diese keine Rechte Dritter (insbesondere Marken-, Urheber- oder Persönlichkeitsrechte) verletzen.
- Vom Kunden zu vertretende Verzögerungen bei der Datenanlieferung berechtigen den Anbieter, eine angemessene Verlängerung der Lieferfrist zu verlangen.
- Nach Beginn der Produktion einer Sonderanfertigung ist ein Rücktritt vom Vertrag oder eine Stornierung des Auftrags ausgeschlossen. Bereits angefallene Kosten (Material, Druckvorbereitung, Veredelungsleistung) sind in jedem Fall zu vergüten.
- Geringfügige Abweichungen in Farbgebung, Materialbeschaffenheit oder Druckposition, die produktionsbedingt unvermeidbar sind, stellen keinen Mangel dar.
§ 9 Mängelrüge, Gewährleistung
- Ist der Kunde Unternehmer, Verein oder juristische Person des öffentlichen Rechts, ist er verpflichtet, die gelieferte Ware unverzüglich nach Erhalt auf Mängel zu untersuchen. Erkennbare Mängel sind unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 7 Werktagen nach Erhalt, in Textform (E-Mail genügt) anzuzeigen. Versteckte Mängel sind unverzüglich nach Entdeckung zu rügen. Es gilt die kaufmännische Untersuchungs- und Rügepflicht nach § 377 HGB entsprechend.
- Unterlässt ein Kunde im Sinne der Ziffer 1 die rechtzeitige Mängelrüge, gilt die Ware als genehmigt. Gegenüber Verbrauchern besteht keine Untersuchungs- und Rügepflicht; es gelten die gesetzlichen Vorschriften.
- Bei berechtigter und rechtzeitiger Mängelrüge leistet der Anbieter nach seiner Wahl Nacherfüllung durch Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Schlägt die Nacherfüllung zweimal fehl, ist der Kunde nach seiner Wahl berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten oder den Kaufpreis zu mindern.
- Gegenüber Verbrauchern gilt die gesetzliche Verjährungsfrist von zwei Jahren ab Ablieferung. Gegenüber Unternehmern, Vereinen und juristischen Personen des öffentlichen Rechts beträgt die Gewährleistungsfrist 12 Monate ab Gefahrübergang. Die Verkürzung gilt nicht für Schadensersatzansprüche aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, für vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzungen sowie für Ansprüche aus dem Produkthaftungsgesetz; insoweit gelten die gesetzlichen Fristen.
- Für gebrauchte Ware ist die Gewährleistung gegenüber Unternehmern, Vereinen und juristischen Personen des öffentlichen Rechts ausgeschlossen. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Vorschriften; eine Verkürzung der Verjährungsfrist auf ein Jahr bedarf einer ausdrücklichen Vereinbarung im Einzelfall.
§ 10 Haftungsbeschränkung
- Der Anbieter haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen, sowie nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes.
- Im Übrigen haftet der Anbieter ausschließlich für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten). Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
- Eine darüber hinausgehende Haftung — insbesondere für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden und Folgeschäden — ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Zwingende gesetzliche Haftungstatbestände bleiben unberührt.
- Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der gesetzlichen Vertreter, Erfüllungsgehilfen und Mitarbeiter des Anbieters.
§ 11 Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen der Plattformnutzung erfolgt nach Maßgabe der Datenschutzerklärung des Anbieters. Diese ist abrufbar unter Datenschutz.
§ 12 Gerichtsstand, anwendbares Recht
- Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG).
- Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit Verträgen unter Geltung dieser AGB ist — soweit der Kunde Kaufmann, Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist — der Sitz des Anbieters in Höchstadt a. d. Aisch. Der Anbieter ist berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
- Erfüllungsort für sämtliche Verpflichtungen aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Anbieters, soweit der Kunde kein Verbraucher ist. Gegenüber Verbrauchern gelten die gesetzlichen Regelungen; die Rechtswahl nach Ziffer 1 entzieht ihnen nicht den Schutz zwingender Vorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts.
§ 13 Verbraucherstreitbeilegung
Der Anbieter ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder bereit noch verpflichtet. Bei Beanstandungen wenden Sie sich bitte direkt an m-und-m-sports@t-online.de — wir bemühen uns um eine einvernehmliche Lösung.
§ 14 Schlussbestimmungen, Salvatorische Klausel
- Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrags bedürfen der Textform (§ 126b BGB). E-Mail genügt; dies gilt auch für die Änderung dieser Textformklausel.
- Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchführbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame und durchführbare Regelung, deren Wirkungen der wirtschaftlichen Zielsetzung der Vertragsparteien am nächsten kommen. Entsprechendes gilt für etwaige Vertragslücken.
